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Krisenintervention und

Therapie für Paare

 

  • Beratung

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Praxis für integrative Persönlichkeitsentwicklung

 

  • Diplom Psychologin

  • Kunst-, Musik-, und Tanztherapeutin

  • Coaching

  • Energie Heilarbeit

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Praxis für körperorientierte Psychotherapie

 

  • Heilpraktiker für Psychotherapie

  • Core Energetik

  • Körperorientierte Psychotherapie

     

     

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Gemeinsame Wege · Poststr.3 · 79098 Freiburg · tel. 0761 / 40 19 250
www.gemeinsame-wege.de · info@gemeinsame-wege.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

- Paartherapie

- Krisenintervention

- Beziehungspflege

Wenn Worte nicht mehr genügen oder wenn sie seit langem fehlen, kann es trotzdem noch Wege zueinander geben.

Die Schwierigkeit besteht oft darin, dass man zu sehr gefangen ist in der Verstrickung aus Alltagsproblemen und sich wiederholenden Konflikten.

Mit Unterstützung der Therapeuten - die als Paar für ein Gleichgewicht der Kräfte sorgen -kann die Bedeutung der Konflikte erkannt, können die eingefahrenen Muster entzerrt und neue Möglichkeiten für die Partnerschaft entwickelt werden.

 

Aber auch bevor die Krise akut ist, ist es sehr sinnvoll, Beziehungspflege zu betreiben, um die Partnerschaft lebendig zu halten und um eben der großen Krise vorzubeugen.

Diese Beziehungspflege - so wie wir sie verstehen - will auch erlernt und geübt sein und umfasst wesentlich mehr, als dem Partner Komplimente zu machen oder gelegentlich Blumen mitzubringen.

 

Sowohl die Therapie in der Krisensituation selbst, wie auch die Beziehungspflege können dazu beitragen, das Verständnis für sich selbst und den Partner zu erweitern und den Energie- und Liebesfluss zwischen den Partnern, der zu Beginn der Beziehung so groß ist, am Leben zu erhalten.

 

weitere Schwerpunkte unserer Arbeit:

  • sexuelle Probleme

  • Sucht

  • Themen rund um die Patchwork-Familie

Unser Angebot reicht - je nach Bedarf - von verhaltenstherapeutischen Maßnahmen über Gesprächstherapie bis zu längerfristig begleitender Unterstützung mit Körperarbeit und tiefenpsychologisch fundierter Konfliktbewältigung

 

 

Über Uns

Carmen Gaadt

Jahrgang 1965

 

Dipl. Psychologin, Körper-, Kunst- und Musiktherapeutin,

Patchwork-Famillien-Partnerin und Mutter von zwei Kindern

 

Bernhard Fischer

Jahrgang 1960

 

Heilpraktiker für Psychotherapie, Core Energetik Therapeut,

Philosoph, Handwerker, Vater einer Tochter

 

Seminare & Workshops

Achtsamkeit und Beziehung

Die Neurowissenschaften und die Bindungsforschung bestätigen jetzt mit ihren Untersuchungen, was viele therapeutische Schulen schon lange sagen:
Die Art und Weise, wie wir als kleine Kinder in unserem Bedürfnis nach Kontakt und sicherer Bindung beantwortet wurden, hat wesentlich Einfluss darauf, wie wir heute leben und Beziehung gestalten.

Das heißt, wir leben gar nicht wirklich im „Jetzt“, sondern immer noch und immer wieder in der (unbewussten) Antwort auf unsere ursprünglichen Erfahrungen.
Das ist – ganz einfach - eine Grundbedingung unserer Existenz.
Schmerzhafte Folgen dieser Tatsache erleben wir in gescheiterten oder
unerfüllten/ unerfüllenden (Liebes)-Beziehungen, in mangelndem Selbstwertgefühl, in chronischem Stressempfinden oder in verschiedensten Krankheiten.

Wir haben jederzeit die Wahl, etwas daran zu ändern. Spirituell gesehen ist es eine Entwicklungsaufgabe in unserem Leben, unsere von den frühen Erfahrungen getönten „Brillen“ wahrzunehmen und damit zu experimentieren, wie das Bild (unser eigenes und das unseres Gegenüber) sich verändert, wenn die Brillengläser etwas klarer werden.

Achtsamkeit ist dabei ein Schlüsselwort für diese Aufhellung des Blickes.
Durch die Übung der Achtsamkeit, d. h. im Innehalten und Gewahr- werden dessen, was jetzt gerade hier geschieht (im eigenen Körper, in den Gefühlen, im Denken, im Beziehungsfeld), entsteht Raum.
Raum für annehmend- neugieriges Untersuchen ohne Druck, ohne Bewertung und Urteil. Und da wir alle ein angeborenes und natürliches Streben nach Gesundheit und „guter“ Beziehung in uns tragen, ermöglicht die Achtsamkeit und der durch sie entstehende Raum der Selbstannahme das Loslassen bzw. Neuorganisieren unserer buchstäblich in den Körperzellen gespeicherten alten Erfahrungen.

 

 

Begleitung in der Trauerarbeit bei Trennung und Scheidung

Einleitung
Was passiert bei einer Trennung in unserer Seele eigentlich wirklich?
Was ist das „Trauerarbeit“
Gib es Trennung ohne Streit?

Viele Fragen tun sich auf bei diesem Thema und viele Menschen sind heutzutage damit konfrontiert, sich von einem Lebenspartner zu trennen.
Wir als Paartherapeuten sind fast täglich mit dem Schmerz und der Trauer konfrontiert, die die Paare in der Krise zu uns bringen.
Das Szenario von einer Trennung im Streit, wo die Partner sich nur noch mit Widerwillen begegnen, wird dabei schon fast als „normal“ angesehen. Aber warum ist das so? Und ginge es nicht auch anders?
Unsrer Erfahrung nach kann es auch anders gehen!

Eine äußere Trennung der Partnerschaft fällt nicht plötzlich vom Himmel. Oft gehen viele Jahre oder gar Jahrzehnte der inneren Entfremdung und Kapitulation ins Land, bis sich einer der Partner nicht mehr bereit erklärt, so weiter zu leben. Die innere Trennung beginnt oft schon sehr früh innerhalb einer Beziehung, während die Partner sich noch um ein Miteinander bemühen.
Wenn nun die Trennung ausgesprochen wird, dann kommt meist erst einmal der Schock darüber, dass - und das Unverständnis, warum - es soweit hat kommen können.
In diesem Schock steckt meist auch schon viel Angst vor den Veränderungen des Lebens und dem Verlust der Gewohnheiten, gepaart mit Wut über den anderen, der ja scheinbar daran schuld ist.
Wenn die Partner in ihrer Angst und Wut den anderen angreifen – was bei fast allen so ist – kann es keine Klärung und Entwicklung geben. Jeder ist verletzt, hat das Gefühl, viel zu viel erlitten zu haben und versucht in seiner Kränkung verzweifelt, einen Kern von Selbstwert zu erhalten oder sich zurückzuerobern, indem er sich im Recht wähnt und dadurch kann er die Wahrheit und das Recht des anderen nicht sehen oder gar akzeptieren.

Was es nun braucht, ist ein Zurücknehmen der Gefühle und Projektionen zu sich selbst. Was heißt das?
Während unserer Partnerschaft schließen wir – unbewusst oder bewusst – Verträge miteinander ab, in denen wir Verantwortung abgeben an den anderen, („ich tue dies oder das, dafür machst du jenes für mich …“ etc.) und wo der andere – in gewissen Bereichen – eine Art Ersatzmama oder -papa wird. Wenn sich mein Partner von mir trennt (oder umgekehrt), kündigt er diesen Vertrag. Nun beginnt die Konfrontation mit dem eigenen Schmerz darüber, dass der Mensch oder das Lebensmodell nicht mehr da ist, der/das mir Halt, Sicherheit, Liebe, Versorgung versprochen (und gegeben) hat. Der ganze Lebensentwurf steht in Frage. Bleibe ich im Gedanken, dass ich nur „den Richtigen“ finden muss, damit „es klappt“, so finde ich einen neuen Partner und komme alsbald mit ihm an die gleichen schmerzhaften Themen wie mit meinem Ex-Partner.

Der heilsame Weg zu Reifung und Wachstum ist unserer Erfahrung nach, den Schmerz und die Wut zuzulassen und in einem geschützten Rahmen auszudrücken. Darf die Welle von „negativen“ Gefühlen aus mir herauskommen, so bin ich danach klarer und kann in meine eigene Tiefe schauen. Ich komme an den Platz, wo ich meine Sehnsüchte wahrnehmen kann, die ich auf meinen Partner übertragen habe. Er oder sie sollte mir doch das geben, was ich in meiner Kindheit so schmerzlich vermisst habe. Erst wenn ich gewahr werde, was ich wirklich suche, was mein inneres Kind sich wünscht und wo seine Verletzungen sind, kann ich beginnen, die Sehnsüchte, die ich auf meinen Partner projiziert habe, zu mir zurückzunehmen. Nicht er/sie ist für mein Glück bzw. Unglück verantwortlich, sondern ich selber!
Im spirituellen Sinn kann ich vielleicht den Gedanken zulassen, dass dieser Mensch in meinem Leben ist, damit ich genau an dieser Wunde heilen und wachsen kann.

Nur selten gelingt dieser „shift“ nach einer Trennung, weil die Projektion bestehen bleibt.
Wenn der Schmerz nicht ausgedrückt wird, muss ich weiter dabei bleiben, dass der Partner der „Böse“ ist, der mir das angetan hat. „Du bist schuld“ bedeutet, dass ich verstrickt und in der Wiederholung hängen bleibe, da der neue Partner genau die gleichen Projektionen abbekommt.

Die Krux in unserer Kultur ist, dass „negative“ Gefühle nicht erwünscht sind. Familienmitglieder, Freunde, … sind selten in der Lage, damit umzugehen. Trauer wird versteckt, überspielt oder klein geredet. Die „Tröster“ mit den guten Ratschlägen brauchen wir da nicht. Es braucht einen Raum, in dem Wut und Trauer einfach da sein dürfen, gesehen und respektiert werden.

Dann kann meine Seele wieder zu sich selber finden und den Gegenüber gehen lassen – in Frieden.
Früher war es üblich, nach dem Tod des Partners ein Jahr schwarz gekleidet zu sein, mit der Erlaubnis zu trauern. Wie wäre das heute, wenn nach der Trennung die Partner in schwarz (weiß? grau? lila?) gingen und ihnen jeder den Schutzraum für ihre Gefühle gäbe?

Das soll nun nicht heißen, dass alle Projektionen auf einen Partner von da an wegfallen werden. Ich glaube, dass wir das tun, solange wir auf dieser Erde leben. Wichtig aber scheint mit die Bewusstheit darüber, dass wir es tun. Und dass unser Gegenüber ein wichtiger Teil unseres eigenen Systems ist. Was wäre, wenn das alles so sein dürfte?
So wie der Tod zum Leben gehört, gehört auch unsere Projektion dazu und kann uns zu einem tieferen Verständnis von uns selbst und dem Wesen von Beziehung führen.

 

 

Zusammen durch die Krise

Eine Paarbeziehung ist nicht statisch, sie ist ein Prozess, wie ein lebendiger Organismus, sie verändert sich. Insofern ist es ganz natürlich, dass es innerhalb dieses Prozesses Zeiten größerer Nähe und auch größerer Distanz gibt, und selbst Krisen, in denen die Beziehung als solche auf dem Prüfstand steht, gehören wohl zu solch einem Organismus, so wie z. B. auch Krankheiten Begleiter unseres Körpers sind.
Unser Körper übersteht viele Krankheiten, er geht durch die Krise und gesundet wieder.
Warum sterben so viele Paarbeziehungen, scheitern an der Krise, statt an ihr zu wachsen?

Den fast typischen Verlauf vieler Beziehungen muss man eigentlich gar nicht beschreiben, er ist allen geläufig:
Nach der anfänglichen Verliebtheitsphase (bis zu mehreren Monaten) geht es bergab, meist nicht nur bis zum so genannten „Boden der Realität“, sondern tiefer in den Keller der Konflikte, der Probleme, der gegenseitigen Vorwürfe. Der Partner beginnt einen zu nerven, unschöne, aber hartnäckig wiederkehrende Gefühle und Eigenschaften der Beteiligten machen den anfänglichen Himmel zur Hölle. Und man fragt sich, wie konnte ich mich nur so täuschen? Die Krise ist da.
Hier folgt oft entweder die Trennung (und ein neuer Kreislauf von Sich- Verlieben, Konflikte, Trennung kann beginnen) oder die Resignation, d. h. man richtet sich ein im Bestehenden. (Ersteres geschieht heutzutage öfter, letzteres war wohl früher die Regel, als es noch nicht so viel persönliche Freiheit gab).
Etwas ganz anderes ist es, gemeinsam durch die Krise zu gehen und zu wachsen in diesem Prozess. Was braucht es dafür? Und vor allem: ist der beschriebene und so häufig vorkommende Absturz zwangsläufig? Wie lässt er sich vermeiden?

Wenn die Krise akut ist, bedarf es vielleicht erst einmal professioneller Unterstützung, um die Verstrickung(en) erkennen zu können, um die Situation zu entspannen, um starke, „hängige“ Emotionen abzubauen und die Basis für ein Miteinander wieder zu bekräftigen (oder gegebenenfalls festzustellen, dass es keine gemeinsame Basis mehr gibt).
Um in unserer Analogie zu bleiben: Wenn unser Körper in einer akuten Krise ist, d. h., wenn wir ernstlich krank sind, gehen wir vernünftigerweise zum Arzt, um uns Unterstützung zu holen. Ansonsten tun wir gut daran, Vorsorge zu treffen, uns pflegend um unseren Körper zu kümmern, uns gesund zu ernähren, Sport zu treiben, etc.
Dasselbe gilt für die Beziehung. Sie ist eben nicht selbstverständlich so schön und gesund (wie am Anfang). Wenn sie zu sehr belastet wird, geht sie ein. Wir müssen uns pflegend um sie kümmern, müssen Vorsorge treffen, kleine Krisen entschärfen, bevor sie zu großen werden. Wie aber geht das?
Nach unserer Erfahrung gehört ganz wesentlich dazu:
1. die Grundannahme, dass jeder Mensch in sich vielschichtig, vieldimensional ist und neben dem erwachsenen und bewussten Ich auch seine ganzen unter- und unbewussten Seiten mit in die Beziehung bringt. Wenn zwei Menschen zusammenkommen, begegnen sich unter der bewussten Oberfläche auch zwei „Unterbewusstseine“.
Diese unbewussten Räume beherbergen - unter anderem - starke, für die jeweils eigene Persönlichkeit unakzeptable und deshalb ins Unbewusste verschobene Gefühle.
Diese Gefühle haben mit dem aktuellen Partner überhaupt nichts zu tun. Sie sind alt. Sie stammen z. T. aus der Kindheit. Sie werden in der Beziehung jedoch aktiviert und auf den Partner projiziert (so kommt es ja auch immer wieder vor, dass wir selbst überrascht sind von manchen eigenen heftigen Reaktionen auf Äußerungen oder Verhaltensweisen des Partners). Und genau diese alten, in der Paarbeziehung jedoch wieder aktivierten Gefühle sind für viele Krisen verantwortlich.
2. die Bereitschaft und der Mut, die Gefühle, die da kommen, zu erforschen, offen dem Partner zu zeigen, zu „gestehen“ und zugleich die Verantwortung dafür zu übernehmen.
Das ist eine schwierige Übung (die auch erlernt sein will), aber sie lohnt sich: unschöne und unerwünschte Gefühle zu offenbaren als meine eigenen Gefühle, für die Du, mein Gegenüber, nicht verantwortlich bist.
Schwierig ist das deshalb, weil es sich bei diesen Gefühlen ja um bislang unbewusste Anteile handelt, d. h. ein innerer Schutzmechanismus sorgt(e) dafür, dass wir von diesen Gefühlen nichts wissen, dass wir sie nicht als unsere eigenen Gefühle identifizieren. Deshalb scheint es uns so, als ob unser Partner uns diese Gefühle „machen“ würde, d. h. in unserer Überzeugung ist er/sie schuld daran, dass wir so fühlen.
Andererseits können auch Gefühle in uns auftauchen, die wir nicht zeigen wollen (schon gar nicht dem Partner), für die wir uns schämen und die wir deshalb verstecken. Wir haben Angst, dass der Partner sich vor uns fürchtet, uns verachtet oder gar verlässt, wenn er/sie uns so sieht.

3. Das Schaffen von Räumen im Alltag, oder besser gesagt, von Freiräumen außerhalb des Alltags, die - ganz regelmäßig - reserviert sind für uns zwei, für Dich und mich, um unsere (obige) Übung durchzuführen und uns zu verwöhnen und Gutes zu tun.

Wenn wir uns auf diese Weise in der Beziehung ehrlich zeigen, wenn wir keine Mauern errichten um unsere „Geheimnisse“, um unsere dunklen Seiten, wenn wir nicht den Partner verantwortlich machen für unsere Gefühle, wenn wir ihm/ihr statt dessen erlauben, immer tiefer in unsere Seele zu schauen und wenn wir interessiert sind, immer tiefer die Seele unseres Gegenüber zu ergründen, dann muss Eros nicht flüchten, dann bleibt die Verbindung lebendig, dann erleben wir Freude, Erfüllung und Vergnügen und dann gehen wir auch unbeschadet durch die nächste Prüfung, weil wir sie nicht wahrnehmen als Krise, die einer von uns (meist der andere) verschuldet hat, sondern als eine weitere Wachstumsmöglichkeit für uns selbst.

 

 

Die Patchworkfamilie

-Im Strudel der Beziehungen !? –


„… ganz schön was los hier, denke ich. Vor einiger Zeit noch lebte ich als Teilzeit-Vater einer Tochter in einer gemütlichen 2- Zimmerwohnung.
Dann kam die neue Liebe, eine neue Beziehung und mit ihr 2 weitere Kinder aus der vorherigen Ehe meiner neuen Partnerin, und nun tummeln sich da 5 Personen in einem neuen familienähnlichen Rahmen.
Wir sind das klassische Beispiel einer so genannten „Patchworkfamilie“.


Diese neue Lebensform – in heutiger Zeit immer häufiger anzutreffen - birgt große Herausforderungen und sicher auch neue Chancen. Die Dynamik in diesem Mikrokosmos ist jedenfalls ungeheuer groß. Wie geht es den einzelnen Beteiligten in dem zusammengewürfelten Beziehungsgeflecht mit seinen unterschiedlichen Beziehungsintensitäten?


Zu fragen wäre etwa:

  • Was sind meine, bzw. meiner Partnerin Erwartungen hinsichtlich des Engagements in der Erziehung der jeweils nicht- eigenen Kinder? 

  • Was sind ihre/meine Kompetenzen, ihre/meine Pflichten

  • Was bedeutet es für mich überhaupt, dass meine Partnerin Kinder mit einem anderen Mann hat?

  • Was bedeutet es für mein Kind, dass es jetzt 2 Mamas hat (eine „richtige“ und eine andere, mit der es (auch) zusammenlebt?)

  • dass es (vielleicht) die Hälfte der Zeit in einer Familie und die andere Hälfte in einer anderen lebt?

  • dass es vielleicht 4 Omas und 4 Opas hat?

  • Dass es Teilzeitgeschwister hat ?

 

Dies sind nur ein paar der möglichen Fragen und Themen in diesem Bereich.

Wir möchten Paare, die in einer Patchwork-Konstellation leben, zu einer 14-tägigen, fortlaufenden Abendgruppe einladen. Mit Unterstützung der Anderen, die in einer ähnlichen Lage sind, können eigene Themen und Fragen näher angeschaut und bearbeitet werden.

Wir sind ein eingespieltes Therapeutenteam im Bereich Paartherapie mit eigener Erfahrung als Patchworkfamilie. Wir arbeiten mit Gespräch, Übungen, Ritualen und kreativen Möglichkeiten des Ausdrucks (Tanz, Bewegung, Malen, …)

 

 

Gemeinsam durch die Krise

„Ihre Beziehung ist Motor Ihrer Differenzierung

- ob sie wollen oder nicht- !“ *

D. Schnarch

*Differenzierung meint die innere Entwicklung zu Selbständigkeit und Beziehungsfähigkeit

Über unsere Arbeit:
Wenn Paare zu uns in die Praxis kommen, fühlen sie sich meist völlig festgefahren. Jeder hat das Gefühl, sich schon viel zu lange und zu sehr angestrengt zu haben im Bemühen, die Beziehung am Leben zu erhalten.
Es herrscht Stau in ehemaligen Fluss der Gefühle, nichts geht mehr.
Was ist die Ursache des Staus?
Und wie können wir ihn gemeinsam beseitigen?

 

Anfangs braucht es erst einmal den Raum, in dem jeder mit seiner eigenen Wahrheit gesehen werden kann. Oft ist diese Wahrheit mit drängenden Gefühlen verbunden, die ausgedrückt werden wollen.
Enttäuschung, Wut Trauer, alles darf da sein in einer Form, die den Partner nicht verletzt.
Zu zweit ist es im Alltag oft unmöglich, über diese „brennenden“ Themen zu sprechen, weil sie sofort in gegenseitigen Vorwürfen und im Streit enden. Daher sprechen Paare oft gar nicht mehr über wichtige Belange, da sie schon wissen, dass ihr Partner das gar nicht hören will.
Frustration und Ärger wirken aber im Untergrund weiter und vergiften auch noch so belanglose Situationen.
Wir als Außenstehende können diese konfliktfördernden Kommunikationsmuster erkennen und den Paaren helfen, sie zu verändern.

Die Brisanz der Konflikte kommt jedoch meist nicht aus der aktuellen Situation, sondern daher, dass bei den Beteiligten alte Verletzungen angerührt werden oder sie sich selber im inneren Konflikt mit eigenen Glaubenssätzen befinden.
Zum Beispiel kann es sein, dass ich mich selten auf Sexualität mit meinem Partner einlasse, da in mir alte Glaubenssätze wirken, die mir Angst machen, mir jedoch gar nicht bewusst sind. Im Grunde sehne ich mich aber nach Berührung und Nähe, kann es jedoch in meinem Verhalten nicht zeigen.
Es ist wichtig, diese innere Dynamik zu erforschen, damit die Gefühle und Reaktionen dem Partner gegenüber wieder von der Vergangenheit losgelöst werden

So stehen die Partner während der Krise in einer negativen Wechselwirkung miteinander, in der sich das sichtbare Verhalten - zum Schutz vor den eigenen Ängsten – in ein verletzendes Szenario für den Partner entwickelt, das genau in dessen sensiblen Punkte trifft.
Diese negative Wechselwirkung aufzudecken, zu verstehen und Auswege daraus zu erproben, ist das Ziel unserer Paarbegeleitung, damit die Partner das, was sie am Anfang der Beziehung so positiv aneinander fasziniert hat, wieder finden können.

 

 

Kontakt

Praxis Gemeinsame Wege
Carmen Gaadt & Bernhard Fischer
Poststr.3
79098 Freiburg

 

Telefon 0761 - 40 19 250

 

Praxis:

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Carmen Gaadt:

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